Finsterthal - Das Dorf und seine Bewohner
Eine Ortschronik aus der Eifel
Willkommen in Finsterthal
Abseits der großen Verkehrswege, in der Nähe des Hohen Venns zwischen Aachen und Monschau, liegt Finsterthal.
Ein Dorf mit 1.113 Einwohnern, wenn man die umliegenden Bergbauernhöfe mitzählt. Ein Ort, an dem man einander kennt, Fremde schnell auffallen und die Vergangenheit noch immer zum Alltag gehört.
Die erste urkundliche Erwähnung Finsterthals reicht bis ins Jahr 942 zurück.
Über die Jahrhunderte hat das Dorf vieles erlebt. Nicht alles davon ist in den offiziellen Chroniken festgehalten.
Ein Dorf zwischen Tradition und Moderne
In den 1920er-Jahren erreicht die moderne Welt Finsterthal nur langsam.
Zweimal täglich verkehrt ein Bus. Die Straßen sind schlecht, und die Elektrifizierung des Dorfes ist noch nicht abgeschlossen.
Das Leben folgt einem eigenen Rhythmus. Nachrichten verbreiten sich schnell, während alte Geschichten über Generationen hinweg weitererzählt werden.
Wer nach Finsterthal kommt, findet keine Großstadt und keinen mondänen Kurort, sondern eine ländliche Gemeinschaft mit ihren eigenen Regeln.
Orte mit Vergangenheit
Schloss Finsterthal
Die Ruine des alten Schlosses gehört zu den auffälligsten Zeugnissen der Dorfgeschichte.
Was von seinen Mauern geblieben ist, erinnert an längst vergangene Zeiten.
Das ehemalige Jesuitenkloster
Auch das alte Jesuitenkloster ist Teil der Geschichte Finsterthals.
Seine Vergangenheit bietet reichlich Stoff für Nachforschungen und Erzählungen.
Das Waisenhaus
1922 wurde das Waisenhaus durch einen Brand zerstört.
Das Ereignis gehört zur jüngeren Geschichte des Dorfes und liegt zur Spielzeit erst wenige Jahre zurück.
Die Menschen von Finsterthal
Ein Dorf besteht nicht allein aus Gebäuden, Straßen und alten Urkunden.
Es sind seine Bewohner, die ihm ein Gesicht geben.
Zu ihnen gehören unter anderem Anton „Tünn“ Schruffs, Katharina Nelles und Pfarrer Hermann Dederichs.
Ihre vollständigen Beschreibungen und die weiteren Einwohner sollen hier nach und nach ihren Platz finden.
Ein Schauplatz für Geschichten
Finsterthal entstand als Schauplatz einer improvisierten Rollenspielrunde.
Es ist keine vollständig durchgeplante Kampagne. Das Dorf bietet vielmehr einen Rahmen, in dem Figuren eigene Wege gehen, Fragen stellen und Geheimnissen nachspüren können.
Was sie entdecken und welche Folgen ihre Entscheidungen haben, ergibt sich am Spieltisch.
Finsterthal ist ein fiktiver Schauplatz für Geschichten im Umfeld des Cthulhu-Mythos.